Jens Nagels

Film

Einige dokumentarische Kurzfilme.

Irgendwann nach Jahren der Fotografie reizte es mich, den Motiven eine Bewegung hinzu zufügen. 

Zeit sollte sichtbar werden. 

Ich sammelte Eindrücke, die sich im Laufe der Zeit zu Themen verdichteten, die ich dann gezielt weiter verfolgte. 

Wenn das gesammelte Material reichte, begann ich mit dem Zusammenstellen der Filme. 

Bei Anderen stand das Thema bereits zu Beginn fest.

 

Rainy day, dream away

Es regnet und draußen ist es kalt. Nichts ist zu tun und ich lege mich hin, schließe die Augen und träume mich  in all die Länder und Reisen, die ich gemacht habe. 

Ich treibe durch die Bibliothek meiner Erinnerungen, besuche Orte, Städte, Länder, Menschen und Ereignisse, fühle wieder die Sonne, die Freundlichkeit und das Besondere einer fremden Kultur. Ich erfahre andere Möglichkeiten der Art zu leben und des Umgangs miteinander.Ich bin nur ein Beobachter, der lernen will, die Kultur, in der ich aufgewachsen bin, zu hinterfragen. 

So haben es mir gerade die Länder angetan, die sich sehr von meiner „Heimat“ unterscheiden.
Nordafrika, Indien oder Thailand, Myanmar oder Laos, Nepal oder Ladakh.

2021 rainy day, dream away , 40:00 min

Forstwirtschaft

Die planmäßige, auf den Anbau und Abschlag von Holz in Wäldern ausgerichtete Wirtschaftstätigkeit.
Ziele dieser Wirtschaftstätigkeit umschließen die Rohstoffgewinnung und den Erhalt der Schutz- und Erholungsfunktion des Waldes.
Breite und befestigte Forststraßen durchziehen Wälder.
Gewaltige Maschinen machen mit Lärm auf sich aufmerksam und verwüstete Flächen erschrecken den Spaziergänger.

 

2021 Forstwirtschaft , 7:00 min

South-East Express

Mit dem Zug zu reisen ist die wohl angenehmste Art, von einem Ort zum Anderen zu gelangen. Noch sind in Asien meist Fenster und Türen geöffnet, der Wind kühlt angenehm, man kann sitzen und die Mitreisenden über Stunden dabei beobachten, wie sie die Zeit verbringen, oder man kann aufstehen, sich ein wenig bewegen, in der geöffneten Tür stehen und die vorbei huschende Welt betrachten. Landschaften, Städte oder Dörfer fliessen vorbei. Man hört den Gesprächen zu, man versteht nichts, ist frei von jedweder Beurteilung.

2020 South-East Express, 30 min

Night Train to Bangkok

 

Der Nachtzug nach Hua Lamphong Railway Station, Bangkok. Ich kann nicht schlafen, sitze am Fenster und schaue in die vorbei huschende Dunkelheit, die immer wieder unterbrochen wird durch auftauchende und beleuchtenden Szenarien.

 

2020 Night Train to Bangkok, 4 min

a working day in asia
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A working day in Asia

 

Wenn man durch die Straßen der Dörfer und Städte in Asien geht, sieht man die Menschen bei der Arbeit. 

Viele der Arbeiten finden im Freien und in der Öffentlichkeit statt, oder man kann durch die weit geöffneten Türen in die Werkstätten oder Läden schauen. 

Impressionen des täglichen Lebens.

 

2019 a working day in Asia, 20 min

walking
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walking

Gehen, das heisst Bewegung, Bewegung von einem Ort zum Anderen. Die Beine bringen uns mithilfe der Füsse voran. Der Anlass, den Ort zu wechseln, ist vielfältiger Natur, mal mögen wir uns nur bewegen ohne Ziel, gehen spazieren oder flanieren durch die Strassen, dann wieder gibt es einen konkreten Anlass, etwas zu holen oder zu bringen, unsere Schritte haben ein Ziel. Die Füße tragen uns, wohin wir wollen. Sie tragen unseren Körper, und dieser manchmal zudem auch noch Taschen, Gepäck oder gar Lasten.

 

2018 walking, 7:00 min

108 unknown People

Ein schwarz-weiß Video mit 108 Portraits von Menschen, die ich in den Straßen von Dawei, (Tavoy), Myeik (Mergui) und der Tanintharyi-Abteilung in Süd-Myanmar (Burma) traf.

 

Die Zahl 108
108 ist eine heilige Zahl im hinduistischen und buddhistisch geprägten Kulturraum Asiens.
108 In der thailändischen Sprache steht die Zahl für eine unvorstellbar große Anzahl von Dingen.
108 Perlen auf der Mala.
Hindu-Gottheiten haben 108 Namen.
108 Bände der gesammelten Lehren des Buddha.

 

2016 108 unknown people, 9:45 min

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The smallest fotolab of the world

 

Das kleinste Fotolabor der Welt entdeckte ich auf einer Reise in Bagan, Myanmar

Vor der Swezagon Pagode hatte der Fotograf Sein Wien sein Fotolabor in einer ca. 2 Quadratmeter großen Kiste eingerichtet. Er fotografierte Touristen mit einer kleinen Kamera, entwickelte den Film und erstellte Farbabzüge in dieser winzigen Kammer.

 

2006 The smallest photolab in the world,

6:40 min

Driver in Saigon
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Driver

Ein Motorrad Taxidriver aus Ho Chi Minh City (Saigon) erzählt.

Aufgenommen an der Strassenecke Ecke Tran Hung Dao  und Nguyen Cu Trinh im Jahr 2005, bearbeitet und fertiggestellt 2007

 

2007 A motorcycle taxi driver in Ho Chi Minh City,

5:40 min